FAQs steinodur® SHD 500 ECO
FAQs steinodur® SHD 500 ECO

FAQs steinodur® SHD 500 ECO

1. Kann Steinodur® SHD 500 ECO bei Streifenfundamenten angewendet werden?

Bei Streifenfundamenten kann Steinodur® SHD 500 ECO nicht angewendet werden, aber es kann stattdessen eine Anwendung mit Frostkoffer erfolgen. Vorteil der Anwendung mit Frostkoffer ist, dass die Dämmungsverlegung leichter ist, weil in einer Ebene durchgelegt werden kann und das Streifenfundament nicht umdämmt werden muss.

 

 

2. Welches Werkzeug wird benötigt?

Für EPS übliches Werkzeug – Heißdraht, (Ketten-) Säge, Fuchsschwanz

 

3. Wofür steht das Umweltzeichen?

Seit 1990 kennzeichnet das Österreichische Umweltzeichen Produkte und Dienstleistungen, die im Vergleich zu Konkurrenzprodukten umweltfreundlicher sind. Die Zertifizierung ist nicht verpflichtend, jedes Unternehmen kann sich freiwillig zertifizieren lassen.

Die steinodur SHD 500 ECO ist mit dem österreichischen Umweltzeichen nach Richtlinie UZ 43 (Hartschaum-Dämmstoffe aus polymeren Rohstoffen) ausgezeichnet.

Um ein Umweltzeichen zu bekommen muss dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie ein Gutachten einer qualifizierten unabhängigen Prüfstelle vorgelegt werden.

In dem Gutachten gibt es viele Anforderungen an die Rohstoffe, die Produktion und das Produkt hinsichtlich Inhaltsstoffe (z.B. Flammschutz, Weichmacher,…), ökologische Kennwerte (z.B. Emissionen bei der Herstellung), Energie- und Emissionseffizienz, Recyclingfähigkeit und technischen Grenzwerten (Wasseraufnahme bei langzeitigem Eintauchen: max. 1,5 Vol.-%; Wasseraufnahme durch Diffusion: max. 3 Vol.-%). Jährliche Stichproben bei ausgewählten Betrieben und Produkten geben zusätzliche Sicherheit, dass die Anforderungen des Österreichischen Umweltzeichens kontinuierlich eingehalten werden.

 

4. Wie können dickere Dämmungen als 140 mm realisiert werden?

140 mm + XPS 50 unter der Steinodur® SHD 500 ECO

 

5. Wie erfolgt die Entsorgung von Resten?

Die Steinodur® SHD 500 ECO beinhaltet kein FCKW/HFCKW/HFKW oder HBCD und ist ungefährlicher Abfall. Es kann als Betriebsabfall / Baumix entsorgt werden. Der Abfall wird durch den erstellten Verlegeplan verschnittoptimiert.

 

6. Wie kann Sichergestellt werden, dass ausreichend Stückzahl auf der Baustelle sind und keine Nachbestellung nötig wird?

Erstellter Verlegeplan + Überlieferung. Überlieferung kann behaltet und muss nicht retourniert werden.

 

7. Wie sieht die Bauphysik beim Produkt aus?

Durch Steinodur® SHD 500 ECO erfolgt eine lückenlose Überbrückung der Dämmung zwischen Bodenplatte und Perimeter

 

8. Braucht man eine Einschulung für die Verarbeitung des Systems?

Nein, dennoch wird erfolgt auf Wunsch bei der ersten Verlegung eine Betreuung vor Ort durch unsere Anwendungstechniker, ECO-Fit (Fast Intelligent Technology)

 

9. Wann kann steinodur® SHD 500 ECO eingesetzt werden?

Im Prospekt sind sechs exemplarische Anwendungsfälle skizziert:

Anwendungsfall 1       ECO    mit Keller        Massiv            Bitumen

Anwendungsfall 2       ECO    mit Keller        Massiv            Geficon®

Anwendungsfall 3       ECO    ohne Keller     Massiv            mit Geficon®

Anwendungsfall 4       ECO    ohne Keller     Massiv            Bitumen

Anwendungsfall 5       ECO    ohne Keller     Holz                 mit Geficon®

Anwendungsfall 6       ECO    ohne Keller     Holz                 Bitumen

 

10. Was passiert mit Steinodur® SHD 500 ECO beim Abflämmen?

lt. ÖNorm B 3691 ist auf den thermischen Schutz der EPS-Oberfläche zu achten.

 

11. Fundamenterdung / Blitzschutz / Ringerder

Hier wird auf die Norm OVE E 8014 Erdernorm verwiesen.

Der Fundamenterder ist Bestandteil der elektrischen Anlage des Gebäudes. Bauherr, Architekt oder Fachplaner haben die Installation des Fundamenterders zu veranlassen. Bereits bei der Ausschreibung der Rohbauarbeiten muss der Fundamenterder berücksichtigt werden, wobei eine gesonderte Ausschreibung hierfür vorteilhaft ist. Da beim Errichten des Fundamenterders gravierende Fehler gemacht werden können, sind diese Arbeiten durch einen beim Netzbetreiber eingetragenen Elektrofachbetrieb oder durch eine Blitzschutzfachkraft auszuführen. Unter Aufsicht einer Elektro- oder einer Blitzschutzfachkraft darf die Installation auch durch eine Baufachkraft erfolgen.

Für die Durchführungen gibt es geeignete Dichtmanschetten.

 

12. Drückendes Wasser und ECO?

Ausführung folgend nach BTZ-0020.

 

13. Anwendung ECO in Deutschland

In DE könnten wir es als Randschalung verkaufen.

Als lastabtragende Schicht bräuchten wir eine Zulassung, wie es Jackodur mit ihrer allgemeinen Bauartgenehmigung (bis 20.1.20) hat.

Mitteilung des BAM zu der Anfrage: das DIBt teilt uns zu Ihrer Anfrage mit, dass das geschilderte Gründungsplatten-Randschalungssystem unter Liste C, lfd. Nr. 1.12 zu subsummieren wären, wenn es lediglich als Randschalung für die Bodenplatte verwendet werden soll; damit wäre nach bauaufsichtlichen Vorschriften nur die Normalentflammbarkeit (DIN 4102-B2 zw. Klasse E nach DIN EN 13501-1) zu erfüllen.

Sobald es aber um eine Anwendung als lastabtragende Schicht zur Wärmedämmung geht, wäre dafür (also für diese Anwendung) eine allgemeine Bauartgenehmigung in Deutschland erforderlich. Die anfragende Firma könnte sich bei Bedarf hierzu auch direkt an unser Haus wenden (www.dibt.de).

 

14. Können ECO® und Geficon® als System gemeinsam verwendet werden? 

Werden die beiden Systeme miteinander verwendet, so entfällt gegenüber der Verarbeitung mit Bitumen die Entfernung des T-Stücks nach der Betonierung der Bodenplatte, da Geficon® mit dem Beton schon einen Verbund eingeht und nicht mehr weiter abgedichtet werden muss. Das heißt, dass bei dem Einsetzen der T-Stücke diese auf der Innenseite mit der Schalung bündig gesetzt werden können. Dies bedeutet eine weitere Zeitersparnis durch die Kombination des ECO-Systems mit Geficon®.

Alle FAQs finden Sie hier gesammelt im PDF-Format.

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Die Ausschreibungsunterlagen zum bewährten System.
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