Wärmeschutz
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Mehr Komfort, weniger Energie!

Die Behaglichkeit und das Wohlbefinden innerhalb eines Hauses stellen wir im Winter mit Heizen und im Sommer mit Kühlen sicher. Professionelle Wärmedämm-Maßnahmen steigern nicht nur den Wohnkomfort, sondern bestimmen auch wesentlich den Energiebedarf eines Gebäudes.

Hausdämmung Styropor


Mineralische oder synthetische Dämmstoffe?

Beide haben ihre Stärken und sollten dementsprechend eingesetzt werden. Mineralische Dämmstoffe sind zwar natürlichen Ursprungs, benötigen im Vergleich zu synthetischen Produkten aber deutlich mehr Primärenergie zur Produktion. So haben etwa steinothan® Dämmplatten aus Polyurethan (PU) eine bessere Wärmeleitfähigkeit als mineralische Materialien. Die Folge: höhere Dämmleistung, geringere Dämmdicke. Somit eignet sich das effiziente steinothan® für Bauteile, bei denen sehr schlanke Aufbauten von Nutzen sind, wie zum Beispiel in der Steildach- oder Flachdachdämmung.


Je effizienter die Dämmung, desto mehr Platz

Wohnraum ist vor allem in Städten und Ballungsräumen knapp und jeder Quadratmeter kostbar. Die Außenabmessungen eines Gebäudes sind durch die Grundstücksgröße und den Bebauungsplan vorgegeben. Doch, durch den Einsatz von Dämmstoffen mit niedriger Wärmeleitfähigkeit kann man im Innenbereich Wohnfläche dazugewinnen! Denn je effizienter der Dämmstoff, desto dünner kann er eingesetzt werden. Für das Gefälledach empfehlen wir ein möglichst effizientes Gefälledach, um Aufbauhöhe und Gewicht einzusparen (bsp. sind bei Terrassen die Anschlusshöhen oft knapp bemessen). So können die EPS- und PU-Gefälleplatten auch mit Polyurethan-Grunddämmplatten kombiniert werden, z.B. steinothan FD mit EPS-W 30 plus Gefälleplatten.

Beispiel Aufbauhöhen im Warmdach

 

Beispiel Aufbauhöhen im Steildach: Besonders beim Steildach sind – sofern es Bebauungsplan und Raumhöhe zulassen – durch schlanke Aufbauten ein Zugewinn von wertvollem Wohnraum möglich. Siehe dazu Polyurethan – der Hochleistungsdämmstoff

 

Auszug aus den aktuellen OIB-Richtlinien

Die Bauvorschriften der Länder basieren im Großen und Ganzen auf den OIB-Richtlinien des Österreichischen Instituts für Bautechnik. Wo es jedoch um Förderungen für die Wohnraumschaffung bzw. Sanierung oder um Bestimmungen für die Gebäudehülle geht, gelten in den einzelnen Bundesländern teilweise strengere Anforderungen bzw. zusätzliche Bestimmungen. In jedem Fall sind die in der Tabelle angezeigten Grenzwerte einzuhalten. Hier die wichtigsten Anforderungen aus der OIB-Richtlinie 6 (gekürzter Auszug):

1) Für Fenster ist für den Nachweis des U-Wertes ein Prüfnormmaß von 1,23m x 1,48m anzuwenden, für Fenstertüren und verglaste Türen das Maß 1,46m x 2,16m. 2)Für Dachflächenfenster ist für den Nachweise des U-Wertes ein Prüfnormmaß von 1,23m x 1,48m anzuwenden, 3)Für Türen ist das Prüfnormmaß 1,23m x 2,16m anzuwenden 4)Für Decken und Böden kleinflächig gegen Außenluft darf für 2% der jeweiligen Fläche der U-Wert bis zum Doppelten des Anforderungswertes betragen, sofern die ÖNORM B110-2 (Kondensatfreiheit) eingehalten wird

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Artikel aus der Fachzeitschrift Dach-Wand

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