Häufig gestellte Fragen

Welche Dämmstoffarten gibt es und was ist der beste Dämmstoff?!

Einen Überblick über die gebräuchlichsten Dämmstoffe finden Sie in der Rubrik “Wie dämmen?“. Eine Aussage zum besten Dämmstoff kann nur in Zusammenhang mit dem Bauteil (Dach, Fassade, Keller) und der Zielsetzung des Bauherren (Effizienz, Preis-Leistung, etc.) getroffen werden.

Für das Dach empfehlen wir den Hochleistungsdämmstoff Polyurethan (steinothan®), für die Außenwand das graue Styropor (= steinopor® EPS plus mit Infrarotreflektoren) und für den Kellerbereich steinodur® PSN. Einen Überblick bietet das 3D-Musterhaus (LINK).

Welche Dämmstoffstärke benötige ich z.B Wand, Dach, Keller?

Dies wird in der OIB Richtlinie 6 geregelt. Grundsatzlich wird bei den Anforderungen zwischen Wohngebäude und Nichtwohngebäude (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Pflegeheime, …) unterschieden. Die Gebäudegeometrie (lc-Wert: Quotient aus beheiztem Gebaudevolumen und der Fläche der thermischen Gebäudehülle) beeinflusst den höchst-zulässigen Heizwärmebedarf eines Gebäudes entscheidend.

Die Bundesländer können die OIB-Richtlinien in ihren Bauordnungen für verbindlich erklären – mittlerweile ist in allen Bundesländern die OIB-Richtlinie 6 (Ausgabe 2015-03) auch in Kraft getreten.

In der jeweils gültigen Fassung der OIB-Richtlinie 6 sind die Mindestanforderungen an den Wärmeschutz für den Neubau und größere Sanierung für Wohngebäude und Nichtwohngebäude, sowie Informationen zum Energieausweis angeführt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.oib.or.at/de/oib-richtlinie

Die gesetzliche Regelung des Energieausweises erfolgt im Bundesrecht über das Energieausweisgesetz und in den technischen Bauvorschriften der Bundesländer. In einzelnen Bundesländern treten strengere bzw. zusätzliche Anforderungen an die Bauhülle (LEK-Wert) in Kraft. Unbeschadet der oben genannten Anforderungen dürfen bei Neubau oder Renovierung eines Gebäudeteiles sowie bei der Erneuerung eines Bauteils bei konditionierten Räumen folgende Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) bei nachstehendend genannten, wärmeübertragenden Bauteilen nicht überschritten werden:

1) Für Fenster ist für den Nachweis des U-Wertes das Prüfnormmaß von 1,23m x 1,48m anzuwenden, für Fenstertüren und verglaste Türen das Maß 1,46m x 2,16m 2) Für größflächige, verglaste Fassadenkonstruktionen sind die Abmessungen durch die Symmetrieebenen zu begrenzen. 3)Für Dachfenster ist für den Nachweise des U-Wertes das Normmaß von 1,23m x 1,48m anzuwenden. 4)Für Türen ist das Prüfnormmaß 1,23m x 2,16m anzuwenden 5)Für Tore ist das Prüfnormmaß 2,00m x 2,16m anzuwenden 6)Für Decken und Böden kleinflächig gegen Außenluft darf für 2% der jeweiligen Fläche der U-Wert bis zum Doppelten des Anforderungswertes betragen, sofern die ÖNORM B110-2 (Kondensatfreiheit) eingehalten wird

WICHTIGER HINWEIS:
Für die einzelnen Bundesländer gelten zum Teil strengere Anforderungen für die Inanspruchnahme von Förderungen für die Wohnraumschaffung bzw. Sanierung . Diese Anforderungen werden pro Bundesland unterschiedlich geregelt.

Welche Vorteile haben synthetische gegenüber sogenannten nachwachsenden Dämmstoffen?

Kurz zusammengefasst:

  • kostengünstig => hinsichtlich Preis-Leistung unschlagbar
  • Unverrottbar, deshalb langlebig (nachwachsende Dämmstoffe benötigen hier meist chemische Zusätze)
  • bessere Dämmeigenschaften, wodurch geringere Dicken eingesetzt werden können
  • leicht bearbeitbar
  • synthetische Dämmstoffe haben immer noch sehr gute ÖKO-Bilanz

Weitere Einblicke erhalten Sie unter “Wie dämmen?“.

Wo kann ich Förderungen für mein Bauprojekt beantragen?

Leider gibt es in Österreich in puncto Förderungen von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Herangehensweisen und Fördersummen.

Links zu den wichtigsten Beratungs- und Förderstellen finden Sie HIER.

Kann ich bei Steinbacher direkt Dämmstoff-Produkte kaufen?!

Bei Steinbacher wird kein Direktvertrieb durchgeführt. Unsere Produkte sind ausschließlich über den gut sortierten Baustoff-Handel zu erwerben.