Dämmwirkung – Wärmeleitfähigkeit

Die Dämmwirkung wird mit der Wärmeleitfähigkeit λ (Lamda) beschrieben  (Einheit: W/(m·K). Je geringer die Wärmeleitfähigkeit eines Materials, desto besser ist die Dämmwir­kung.

Dämmstoffe: Was ist zu beachten?

Dämmstoffart

Es gibt für jedes Gebäude bzw. jeden Anwendungsfall einen passenden Dämmstoff. Grundsätzlich kann zwischen mineralischen Dämmstoffen und organischen Dämmstoffen aus  nachwach­senden oder fossilen Rohstoffen unterschieden werden.

Mineralische Dämmstoffe

Mineralische (anorganische) Dämmstoffe verwenden Ausgangsstoffe wie Stein, Sand, Kalk und Mineralien.

Platten, Matten: Kalzium-Silikat, Glaswolle, Perlit, Steinwolle

Schäume: Beton, Gips, Glas, Perlit

Einblasprodukte: Glaswolle, Steinwolle

Schüttungen, Stopfmassen: Blähton, Glaswolle, Perlit, Steinwolle

Organische Dämmstoffe

Organische Dämmstoffe können wiederum in Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und aus fossilen (synthetischen) Rohstoffen gegliedert werden.

  • aus nachwachsenden Rohstoffen*):

Platten, Matten: Baumwolle, Flachs, Hanf, Holzweichfaserplatte, Holzwolle-Leichtbauplatte, Kokos, Kork, Polyester, Schafwolle, Zellulose

Einblasprodukte: Baumwolle, Flachs, Hanf, Holz (Wolle, Späne), Zellulose

Schüttungen, Stopfmassen: Baumwolle, Flachs, Hanf, Holzwolle, Hobelspäne, Jute, Kokos, Kork, Schafwolle, Zellulose

*) Dämmstoffe aus einem nachwachsenden Ausgangsstoff z.B. Holzfasern benötigen je nach Herstellverfahren einen Klebstoff damit sie zusammenhalten  – dieser Klebstoff ist beim sogenannten Trockenverfahren Polyurethan. Auch Hanfplatten werden mit einem Kunststoff gebunden, nämlich Polyesterfasern.

  • aus fossilen (synthetischen) Rohstoffen:

Hartschaumplatten: Melaminharz, Phenolharz, Polystyrol, Polyurethan

Ortschäume: Harnstoff-Formaldehyd (UF), Polyurethan