5 gute Gründe fürs Dämmen

Dämmen reduziert Ihren Energiebedarf

Wärmedämmung hält die Wärme in den Räumen (= Wärmeschutz) und senkt Ihre Heizkostenrechnung. Umfassende Sanierungsmaßnahmen reduzieren Energieverluste um bis zu 70% und mehr! Je nach Förderung und Hauswert beträgt die Amortisationszeit für Dämmstoffe ein bis acht Jahre. Sollten die Energiepreise erneut steigen, wird eine Investition in die Energieeffizienz eines Gebäudes noch rentabler werden.
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Dabei ist es wichtig, zuerst die Gebäudehülle dämmtechnisch auf den neusten Stand zu bringen und erst dann in eine neue Heizung zu investieren. Warum?  Passt man zuerst die Heizungsanlage an, wird diese überdimensioniert sein, da durch die Dämmung sich die Heizlast erheblich reduzieren wird. Diese überdimensionierte Heizanlage verbraucht mehr Energie als erforderlich.  Darüber hinaus sind erneuerbare Energiequellen mit einem gedämmten Haus eher umzusetzen.

HIER finden Sie ein Amortisations-Rechenbeispiel zur thermischen Sanierung.

Die eher aufwändige Fassadendämmung ist gerade dann sinnvoll, wenn sowieso Fassadenarbeiten wie Verputzen der Streichen anstehen. So reduzieren sich die Mehrkosten für die Dämmung entsprechend, wenn ohnedies ein Gerüst aufgebaut werden muss. Die durchschnittliche Amortisationsdauer bei der Fassadendämmung liegt in diesem Fall bei sechs Jahren.

Mit weniger Aufwand ist die Dämmung der obersten Geschossdecke und/oder der Kellerdecke zu bewerkstelligen. Diese Maßnahmen lassen sich leicht in Eigenregie umsetzen, sind trotzdem sehr wirksam und damit entsprechend finanziell lukrativ.

Wie es mit der Dachdämmung aussieht, erklärt uns Andi Goldberger:

Mehr Informationen zur Amortisation und Rechenbeispiele finden Sie bei den Dämmstoff-Verbänden GPH und IVPU.

Verbesserung des Wohn- und Raumklimas

Wir Menschen fühlen uns dann besonders wohl, wenn sich die Temperaturen raumumschließender Flächen – wie Böden, Wände, Fenster und Decken – einander annähern und von der Raumlufttemperatur nur gering unterscheiden. Als “unbehaglich” werden daher kalte Oberflächen wie unzureichend gedämmte Außenwände oder alte Fenster empfunden.
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Ob man sich in den eigenen vier Wänden wohlfühlt, hat viel mit der Einrichtung, der Farbgestaltung und der Ausstattung der Wohnung zu tun. Zusätzlich spielen aber Einflussfaktoren eine Rolle, die unter dem Begriff der „thermischen Behaglichkeit“ zusammengefasst werden. Darunter fallen z. B. die Lufttemperatur oder die Temperatur der umgebenden Flächen. Diese Einflussfaktoren sind genauso wichtig für ein angenehmes Wohnklima und den „gefühlten Komfort“. Im Winter bzw. während der Heizperiode sorgt der Wärmeschutz dafür, dass Wandinnenflächen, Decken und Böden warm bleiben und keine Zugluft o.ä. entsteht.

Das richtige Dämmen und Lüften beugt Schimmel vor und verhindert die Entstehung von Kondensat. Genau wie die fachgerechte Dämmung im Winter, welche die Wärme in den Räumen hält, verhindert sie im Sommer, dass zu viel Wärme von außen durch die Bauteile nach innen gelangt. Willkommener Zusatzeffekt unabhängig von der Jahreszeit: Dämmung kann auch den Schallschutz verbessern und bringt mehr Ruhe in den eigenen vier Wänden.

 

Wertsteigerung der Immobilie

Dämmen verbessert die Bilanz im Energieausweis des Hauses deutlich, somit erhöht sich die Vermietbarkeit und der Wert der Immobilie. Als Besitzer eines gedämmten Hauses hat man beim geplanten Verkauf die klar besseren Argumente als bei einem energetisch unsanierten Haus. Der verpflichtende EU-Energieausweis dokumentiert dies mit einer Farbskalierung – ähnlich von Elektrogeräten.
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Der Energieausweis stellt die Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes dar – ähnlich wie der Typenschein eines Autos. Es wird nicht nur der Heizwärmebedarf, sondern auch der Bedarf für die Warmwasserbereitstellung, die Lüftung, Kühlung und Strombedarf transparent in Energieeffizienzklassen dargestellt. Erträge aus z.B. Photovoltaik-Kollektoren werden in der Energiebilanz eines Gebäudes berücksichtigt. Die Vergleichbarkeit von Gebäuden wird über die Bewertung mittels Referenzklima möglich.

Eine hochgedämmte Gebäudehülle sichert einen niedrigen Heizwärmebedarf und ermöglicht ein breites Spektrum von Haustechnikanlagen speziell im Sektor der erneuerbaren Energien. Der Energieausweis sollte bereits zu einem frühen Zeitpunkt in den Planungsprozess eines Neubaus oder einer Sanierung eines Gebäudes eingebunden werden, um eine hohe und wärmebrückenfreie Qualität der Gebäudehülle zu sichern.

Detaillierte Informationen zum Energieausweis und zur aktuellen OIB-Richtlinie 6 erhalten Sie u.a. auf www.oib.or.at/www.energieausweise.net oder www.berechner.at

Beispiel-Deckblatt Energieausweis für Wohngebäude:

Langlebigkeit der Bausubstanz

Dämmen ist eine Investition in die Langlebigkeit der Bausubstanz und schützt vor Schimmelbefall durch Feuchte an kalten Innenwänden. Andere Maßnahmen als eine effiziente Dämmung sind nicht erfolgversprechend.
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Durch eine (Außen-)Dämmung bleiben die Temperaturunterschiede zwischen Außen- und Innenwänden gering. In der kalten Jahreszeit entsteht daher kein Kondenswasser an den Wänden und der Entstehung von Schimmel und Feuchteschäden wird vorgebeugt.

Die physikalische Erklärung hierzu ist einfach: Warme Luft kann weit mehr Wasser aufnehmen als kalte, so enthält beispielsweise Luft mit 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit ebenso viel Wasserdampf (in g/m³) wie Luft mit 15 °C und 80 % relativer Luftfeuchtigkeit. Da Außenwände und Fensteroberflächen immer etwas kälter sind, wird warme Raumluft an diesen Stellen herabgekühlt und Wasserdampf kann kondensieren (= wird flüssig) und sammelt sich an der Oberfläche an. Der ideale Nährboden für Schimmel. Schlecht gedämmte Häuser sind daher schimmelgefährdet!

Wärmebrücken sind durch Thermografie-Aufnahmen auszumachen.

Darüber hinaus ist auch die Feuchtigkeitsabfuhr aus Räumen durch eine ausreichende Luftwechselrate sicher zu stellen. Insbesondere Feuchtespitzen sollten rasch abgelüftet werden. Sie erfolgt durch konventionelle Fensterlüftung (Stoßlüftung) oder durch kontrollierte Wohnraumlüftung (mit Wärmerückgewinnung).

In jedem Fall sind Wärmebrücken sowohl bei der Planung als auch bei der Verarbeitung der Materialien zu vermeiden (können Energieverlust, Tauwasserbildung und Schimmel mit sich bringen).

Nur so beugen Sie effizient Schimmel und Feuchteschäden vor und erhalten Ihre Bausubstanz auf lange Sicht!

(Quelle: gph.at)

Dämmen ist aktiver Klimaschutz

Wärmedämmung reduziert den Energieverbrauch und verringert den Einsatz fossiler Energieträger (wie Öl und Gas), womit der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) gesenkt wird.
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Mit dem Klimaschutzabkommen von Paris wurde vereinbart, die globale Erderwärmung deutlich einzudämmen. Neben der Umstellung auf erneuerbare Energien lässt sich vor allem durch professionelle Wärmedämmung nachhaltig Energie sparen und die Effizienz steigern.

Wie ist der aktuelle Stand in Österreich? Hierzulande hat sich die Sanierungsrate halbiert statt verdreifacht wie geplant (Quelle: GLOBAL 2000: Wohnbaucheck 2017)!  Um aber Österreichs Energiestrategie zu erfüllen, muss die professionelle Wärmedämmung unbedingt wieder mehr an Bedeutung gewinnen.

Goldi erklärt im Video, was durch die Dämmung von 15.000 Häusern eingespart werden kann:

Vorurteile - "Nichts als heiße Luft"

Andi Goldberger zum Vorwurf, dass Styropor nicht umweltfreundlich ist…

Vorurteile einfach widerlegt

Dämmung bzw. Dämmwirkung hält nicht lange an

Die Dämmstoffe Polystyrol, Polyurethan und Polyethylen haben bei fachgerechter Montage eine sehr lange Lebensdauer. Verborgen unter Putz oder der Dachhaut erbringen Dämmstoffe ihre Dämmleistung über einen sehr langen Zeitraum und eine Lebenszeit von 50 Jahren ist realistisch (natürlich die Behebung allfälliger Schäden vorausgesetzt).

Das Fraunhofer Institut für Bauphysik in Holzkirchen kam zu dem Ergebnis, dass sich beispielsweise Fassaden mit und ohne Wärmedämm-Verbundsystem bezüglich ihrer Lebensdauer und des erforderlichen Wartungsaufwands kaum voneinander unterscheiden (Quelle).

Dämmstoffe sind giftig und schädlich für die Umwelt

Sämtliche Styropor- bzw. EPS-Produkte (steinopor®, steinodur®, etc.) von Steinbacher sind mit dem Gütesiegel 100% ÖKU gekennzeichnet. 100% ÖKU steht für ökologisch unbedenkliche Kunststoffe (bsp. frei von HBCD) und die Einhaltung der aktuellen nationalen wie europäischen Umweltanforderungen.

Alle Polyurethan-Produkte von Steinbacher (steinothan®) tragen das pure life-Siegel und gewährleisten nachweislich höchste Wohngesundheit. Darüber hinaus wurden die formteilgeschäumten EPS- Platten (steinodur®) sogar mit dem österreichischen Umweltzeichen (www.umweltzeichen.at) ausgezeichnet.

Bei der Dämmung geht Energie verloren, da keine Sonnenenergie ins Haus gelangen kann

Im Winter geht dadurch tatsächlich ein wenig Energie verloren – doch die Ersparnis durch die geringeren Wärmeverluste in jener Zeit, in der die Sonne nicht oder wenig scheint (Nächte sind im Winter bekanntlich länger…) und für jene Gebäudeteile, die von der Sonne abgewandt sind (im Winter auch eine größere Fläche), ist höher. Im Sommer ist es ohnehin von Vorteil, wenn die Wärme von draußen nicht ins Gebäudeinnere dringt.

Mehr zum Thema und ein Praxisbeispiel finden Sie bei energieinstitut-hessen.de!

Die Wände können nicht atmen und es kommt eher zu Schimmelbildung

Wände sollen auch nicht „atmen“, dies wäre sonst ein Baufehler! Es handelt sich hierbei um einen Irrglauben (siehe auch Wikipedia – Atmende Wand)! Einzig bedeutend in diesem Zusammenhang ist die Wasserdampfdurchlässigkeit (Diffusionsfähigkeit). Eindringende Feuchtigkeit sollte die Wand wieder verlassen können – nach innen und außen. Durch Dämmung ist dies in der Tat leicht eingeschränkt, ausreichend lüften ist jedoch für alle Räumlichkeiten notwendig, egal ob gedämmt oder nicht. Außerdem ist Styropor ebenso diffusionsoffen wie Holz!

Je besser ein Haus gedämmt ist, desto höher die Oberflächentemperatur an der Innenseite der Außenwände und umso geringer die Gefahr von Schimmelbildung. Bei entsprechend gedämmten Althäusern führt Styropor zu einer deutlichen Verbesserung des Raumklimas und damit zu einer entsprechenden Reduzierung der Schimmelpilzsporen.

Nur circa 2% der Luftfeuchtigkeit werden als Diffusion durch die Gebäudehülle ausgetragen. 98% werden durch die Fensterlüftung aus dem Innenraum entfernt. Quelle: IVPU

Dämmstoffe sind Brandbeschleuniger

Immer wieder erscheinen unsachliche Schreckensberichte (Beispiel Hochhausbrand in London), in denen Dämmstoffe und Styropor im Speziellen für die Ausbreitung oder sogar Beschleunigung des Brandes ausgemacht werden.

Zum einen ist in Deutschland und Österreich verkauftes Baustyropor ausschließlich schwerbrennbar (an Verpackungsstyropor werden diese strengen Brandschutzanforderungen nicht gestellt). Polyurethan (PU-)-Hartschaum wiederum ist ebenfalls schwerbrennbar und ein Duroplast, d.h. es schmilzt im Brandfall nicht und tropft auch nicht brennend ab. PU-Dämmstoffe bilden bei Flammeneinwirkung an der Oberfläche eine stabile Karbonschicht, welche die darunterliegenden Schichten schützt.

Immer wieder erscheinen unsachliche Schreckensberichte (Beispiel Hochhausbrand in London), in denen Dämmstoffe und Styropor im Speziellen für die Ausbreitung oder sogar Beschleunigung des Brandes ausgemacht werden.

Zum anderen sind hierzulande Brandriegel einzubauen, die eine Ausbreitung verhindern. Wenn also die Dämmstoffe vorschriftsgemäß verbaut wurden, ist die Brandgefahr nicht höher als bei anderen Fassaden. Eine Katastrophe wie jene in London ist hier nicht möglich (siehe SOLID-Bericht).

Dämmung ist unwirtschaftlich

Mehrere unabhängige Forschungsinstitute und auch der österreichische Konsumentenschutzverein bestätigen das Einsparungspotenzial durch Wärmedämmung. So ist das F.I.W. München im April 2015 im Bericht FO-2015/02 „Wirtschaftlichkeit von wärmedämmenden Maßnahmen“ zu folgenden Ergebnissen gekommen: Für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) ergibt sich eine Amortisationszeit von 4 bis 10 Jahren, die Dämmung einer Kellerdecke amortisiert sich nach 4 bis 13 Jahren, die Sanierung eines Steildachs zwischen 6 und 16 Jahren, ein Flachdach zwischen 5 und 13 Jahren und die oberste Geschoßdecke zwischen 2 und 15 Jahren.

Finden Sie HIER ein Amortisations-Rechenbeispiel zur thermischen Sanierung.

Gesetzliche Rahmenbedingungen und Förderungen

Österreichische Wärmeschutzanforderung

OIB-RICHTLINIE 6, ENERGIEEINSPARUNG UND WÄRMESCHUTZ – AUSGABE 2015 IN JEDEM BUNDESLAND GÜLTIG

AUSGABE 2015–03

In Österreich ist seit dem 01.01.2008 ein Teil der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) in der OIB-Richtlinie 6, Energieeinsparung und Wärmschutz des Österreichischen Instituts für Bautechnik in Kraft. Die OIB-Richtlinie 6 des Österreichischen Instituts für Bautechnik regelt die Anforderungen an die Gesamtenergieeffizienz eines konditionierten Gebäudes. Die Qualität der Gebäudehülle wird über die Kennzahl des Heizwärmebedarfes (HWB) im Energieausweis dargestellt. Grundsatzlich wird bei den Anforderungen zwischen Wohngebäude und Nichtwohngebäude (z. B. Schulen, Krankenhäuser, Pflegeheime, …) unterschieden. Die Gebäudegeometrie (lc-Wert: Quotient aus beheiztem Gebaudevolumen und der Fläche der thermischen Gebäudehülle) beeinflusst den höchst-zulässigen Heizwärmebedarf eines Gebäudes entscheidend.

Die OIB-Richtlinien dienen der Harmonisierung der bautechnischen Vorschriften in Österreich. Nach Beschluss in der Generalversammlung des Österreichischen Instituts für Bautechnik werden sie herausgegeben und stehen damit den Bundesländern zur Verfügung.
Die Bundesländer können die OIB-Richtlinien in ihren Bauordnungen für verbindlich erklären – mittlerweile ist in allen Bundesländern die OIB-Richtlinie 6 (Ausgabe 2015-03)  in Kraft getreten.

In der jeweils gültigen Fassung der OIB-Richtlinie 6 sind die Mindestanforderungen an den Wärmeschutz für den Neubau und größere Sanierung für Wohngebäude und Nichtwohngebäude, sowie Informationen zum Energieausweis angeführt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.oib.or.at/de/oib-richtlinie

Die gesetzliche Regelung des Energieausweises erfolgt im Bundesrecht über das Energieausweisgesetz und in den technischen Bauvorschriften der Bundesländer. In einzelnen Bundesländern treten strengere bzw. zusätzliche Anforderungen an die Bauhülle (LEK-Wert) in Kraft. Unbeschadet der oben genannten Anforderungen dürfen bei Neubau oder Renovierung eines Gebäudeteiles sowie bei der Erneuerung eines Bauteils bei konditionierten Räumen folgende Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) bei nachstehendend genannten, wärmeübertragenden Bauteilen nicht überschritten werden:

WICHTIGER HINWEIS:
Für die einzelnen Bundesländer gelten zum Teil strengere Anforderungen für die Inanspruchnahme von Förderungen für die Wohnraumschaffung bzw. Sanierung . Diese Anforderungen werden pro Bundesland unterschiedlich geregelt.

Förderungen (privater Wohnbau) in Österreich

Bei den Förderungen wird im allgemeinen zwischen Wohnraumschaffung und Sanierung unterschieden. Da sich Art und Anforderungen der Unterstützungen laufend ändern und von Bundesland zu Bundesland variieren, muss auf die staatlichen Stellen verwiesen werden. Einen ersten guten Überblick finden Sie auf help.gv.at!

Für Projekte der thermische Sanierung gibt es vom Bund den
Sanierungsscheck 2018.

Die Kombination des Sanierungsschecks für Private 2018 mit eventuellen Landesförderungen ist möglich. Für die Inanspruchnahme von Förderungen für die Wohnraumschaffung bzw. Sanierung gelten betreffend dem Wärmeschutz besondere Anforderungen, die in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt werden. Informieren Sie sich hierzu bei den zuständigen Landesförderstellen:

ACHTUNG: Bitte beachten Sie die Fristen zur Antragsstellung!