Alles dicht ganz oben?
Alles dicht ganz oben?

Erpfendorf/Tirol/Österreich, im Februar 2019

Unter dem Motto „Schau aufs Dach“ veranstaltete Dämmstoff-Spezialist Steinbacher Anfang 2019 wieder einen spannenden Vortragsabend mit hervorragenden Fachreferenten und einem interessierten Publikum. Im Fokus diesmal: Praxisnahes Know-how rund um vorausschauendes Abdichten von Dächern.

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Unter dem Motto „Schau aufs Dach“ veranstaltete Dämmstoff-Spezialist Steinbacher Anfang 2019 wieder einen spannenden Vortragsabend mit hervorragenden Fachreferenten und einem interessierten Publikum.

In seinen Eröffnungsworten gab Mag. Roland Hebbel, Steinbacher Geschäftsführer, einen kurzen Überblick über die aktuelle Wirtschaftslage in Österreich und erinnerte an den Fachkräftemangel, der aktuell die gesamte Baubranche beschäftigt. Wie wichtig profundes Know-how ist, zeigte auch KommR Gerhard Freisinger auf und verwies auf eine Studie der TU Graz, nach der 40% der Fehlerquellen für Baumängel allein in der Planung lägen. Selbst die besten Produkte können nur dann funktionieren, wenn sie fachgerecht verarbeitet werden. „Die Qualität der Produkte, deren korrekte Verwendung, Baustellenbedingungen während der Bauphase sowie Planung und Ausführung bestimmen das Ergebnis“, resümierte der Abdichtungsexperte.

Normwissen ist Handwerk

In seinem Fachvortrag fasste Gerhard Freisinger die wesentlichen Neuerungen der ÖNORM B 3691:2019, die Anfang Februar in Kraft trat, zusammen: von An- und Abschlüssen über Dachentwässerung, Windsogsicherung, Wärmedämmungen, Dehnfugenausbildungen bis hin zur Präzisierung, was die Nutzung der Dächer anbelangt. Wie werden Bauteile normgerecht zugeordnet? Welche Material-Anwendungen haben sich geändert? Was ist bei Dachaufbauten zu beachten? Das und vieles mehr wurde von Freisinger fachkundig beantwortet.

Warmdächer effizient reparieren

Georg Steiner, Anwendungstechniker bei Steinbacher, stellte das innovative Warmdach-Sanierungssystem des Tiroler Dämmstoff-Herstellers vor. „Warmdächer mit Feuchteschaden sollten reparierbar und in Folge länger nutzbar sein“, so Steiner. Deshalb verwendet man bei Steinbacher viel Energie darauf, das moderne Sanierungssystem kontinuierlich zu optimieren. In einer Forschungspartnerschaft mit anderen Unternehmen wurde im letzten Jahr ein Innovationsprojekt gestartet, das der Frage nachging: Kann man ein feuchtetbelastetes Warmdach ausreichend rücktrocknen? Bereits nach kurzer Zeit kam die positive Bestätigung, dass eine ausreichende Feuchteausfuhr durch Diffusion und Konvektion möglich ist. Aktuell überprüft Steinbacher das Ergebnis in weiteren Forschungsprojekten österreichweit, da sich Wind- und Wetterbedingungen in den Bundesländern unterscheiden.

Aus Fehlern lernen

Nicht nur jeder Bauteil für sich, sondern die Summe aller Teile entscheidet über Sicherheit und Werterhaltung im Hausbau. Auf den ganzheitlichen Schutz der Gebäudehülle hat sich die Firma AMPACK spezialisiert und verfügt hier über eine über 60-jährige Erfahrung in der Bauindustrie. Ulrich Höing, Leiter der Abteilung Technik und Entwicklung, präsentierte ein lehrreiches Potpourri aus verschiedensten Schadensfällen. Denn aus Schaden wird man klug und aus jedem Fehler kann man lernen. Die vielen Fragen des Publikums machten das große Interesse an dem Thema und die Wichtigkeit dieser Vortragsreihe deutlich. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen erfrischenden und alle TeilnehmerInnen mit einbeziehenden Motivations-Vortrag von Olympiasieger David Kreiner. Der nächste Steinbacher-Wissensevent kommt bestimmt!

 

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